So wählen Sie die richtige Dreadlock-Länge und -Dicke
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Die Wahl von synthetischen Dreadlocks kann sich zunächst einfach anfühlen – bis man merkt, dass es Dutzende von Längen, Dickenoptionen und verschiedenen Set-Typen gibt. Die gute Nachricht ist: Du brauchst es nicht zu zerdenken. Wenn du ein paar Grundregeln verstehst, kannst du ein Set auswählen, das natürlich aussieht, sich angenehm anfühlt und zu deinem Lebensstil passt.
In diesem Leitfaden erkläre ich, wie man die richtige Dreadlock-Länge und -Dicke wählt, was vor der Bestellung zu beachten ist und wie man die häufigsten Fehler vermeidet.
1) Beginne mit dem gewünschten Look
Bevor du etwas misst, entscheide, welche Ausstrahlung du möchtest:
- Natürlich / dezent (verschmilzt mit deinem Haar, nicht zu lang, nicht zu dick)
- Markant / auffällig (längere Länge, dickere Sets, mehr Volumen)
- Boho / texturiert (gemischte Texturen: Dreads + Zöpfe + Locken)
Deine ideale Länge und Dicke hängt davon ab, ob das Set „alltagstauglich“ oder „festival-dramatisch“ wirken soll. Wenn du dir unsicher bist, wie die Textur die Pflege beeinflusst, ist es hilfreich, zuerst etwas über pflegeleichte vs. aufwendige Dread-Sets zu lesen.
2) So wählst du die richtige Dreadlock-Länge
Der einfachste Weg, die Länge zu wählen, ist, sie damit zu vergleichen, wo die Enden an deinem Körper landen sollen.
Hier ist eine einfache Richtlinie:
- 35–45 cm – kurzer bis mittlerer Look, meist um die Schultern (abhängig von deiner Körpergröße)
- 50–60 cm – mittel bis lang, reicht oft bis zur Brust
- 65–75 cm – lang und dramatisch, mehr Gewicht und mehr „Statement“
Wichtig: Locken und Wellen können kürzer wirken als die angegebene Länge, da sie „hochspringen“. Glatte Styles sehen in der Regel näher an der angegebenen Länge aus. Wenn du Locken in Betracht ziehst, stelle sicher, dass du verstehst, wie lose Locken sich verhalten, bevor du die Länge wählst.
Du kannst verschiedene Strukturen und Längen visuell in der Haupt-Dreadlock-Kollektion vergleichen.
3) Dicke vs. Volumen: was oft verwechselt wird
Viele Leute denken, „dickere Dreadlocks“ bedeutet automatisch „mehr Volumen“. Nicht immer.
Volumen hängt hauptsächlich ab von:
- wie viele Teile im Set sind
- Single-Ended- vs. Double-Ended-Design
- wie dick jeder Dread ist
- hinzugefügte Texturen (Zöpfe, Locken, lose Wellen)
Wenn du dir unsicher bist, was der Unterschied zwischen Single-Ended- und Double-Ended-Sets ist, lies die vollständige Erklärung in unserem Leitfaden über SE vs. DE Dreadlocks, bevor du dich entscheidest.
4) Single-Ended vs. Double-Ended (SE vs. DE) ist sehr wichtig
Wenn du Dicke und Volumen wählst, musst du auch den Unterschied zwischen Folgendem kennen:
- Single-Ended (SE) – ein Dreadlock pro Stück (ein Ende)
- Double-Ended (DE) – ein Stück in der Mitte gefaltet (zwei Enden)
Dies beeinflusst das Volumen sehr stark. Zum Beispiel erzeugt ein 20-teiliges DE-Set 40 freie Enden, während ein 20-teiliges SE-Set nur 20 Enden erzeugt. Das bedeutet, DE sieht bei gleicher Stückzahl meist fülliger aus.
5) Die richtige Dicke wählen (dünn, mittel, dick)
Es gibt keine „beste“ Dicke – nur das, was zu deinem Haartyp und deiner Stilvorliebe passt.
Hier ist eine praktische Methode zur Auswahl:
- Dünn – natürlicher Look, leichteres Gefühl, ideal für dezente Styles
- Mittel – ausgewogene Option, sieht voll aus, aber immer noch tragbar
- Dick – markanter, dramatischer Look, meist schwerer und auffälliger
Wenn du eine empfindliche Kopfhaut hast, ist eine dünn- bis mitteldicke Option oft bequemer, besonders bei längeren Dreads. Du kannst auch sehen, wie Sets im Hinter-den-Kulissen-Produktionsprozess hergestellt werden.
6) Haartyp und Kopfhautempfindlichkeit: Komfort geht vor
Dein natürliches Haar und die Empfindlichkeit deiner Kopfhaut sollten immer deine Wahl leiten.
Erwäge, leichter zu gehen, wenn:
- du feines Haar hast
- du leicht Spannungskopfschmerzen bekommst
- du neu bei Dreadlock-Installationen bist
- du das Set mehrere Wochen tragen möchtest
Komfort ist immer wichtiger als „maximales Volumen“. Ein Set, das schmerzt, ist ein Set, das du nicht gerne tragen wirst.
7) Wie viele Teile brauchst du wirklich?
Dies hängt von deiner Kopfgröße, wie voll du den Look haben möchtest und der Art des Sets (SE oder DE) ab.
Als allgemeine Richtlinie:
- Halbkopf-Look: etwa 20 DE Dreadlocks bedecken oft den Hinterkopf und einen Teil der Seiten
- Voller Look: typischerweise werden 50–60 Dreadlocks für den Oberkopf verwendet, weniger für den Nacken und die Seiten
Wenn du unsicher bist, ist es meist sicherer, etwas fülliger zu wählen – du kannst während der Installation immer weniger Teile verwenden, aber du kannst kein Volumen hinzufügen, wenn das Set zu klein ist.
Um verschiedene Set-Typen und -Styles an einem Ort zu vergleichen, kannst du die Haupt-Dreadlock-Kollektion durchsuchen.
8) Schnelle Fehler, die du vermeiden solltest
- Eine sehr lange Länge für die erste Installation wählen (es kann schwerer wirken als erwartet)
- Zu dick werden, wenn du feines Haar hast
- Den Unterschied zwischen SE und DE ignorieren
- Locken wählen, aber die volle angegebene Länge erwarten
- Nur nach Fotos bestellen, ohne die Längen- und Volumeninformationen zu prüfen
Abschließende Gedanken
Die Wahl der richtigen Dreadlock-Länge und -Dicke ist eine Frage des Gleichgewichts: der gewünschte Look, der benötigte Komfort und das Volumen, das zu deinem Stil passt. Sobald du den Unterschied zwischen SE und DE verstanden hast und wie die Länge das Gewicht beeinflusst, wird die Wahl viel einfacher.
Wenn du Stile und Längen visuell vergleichen möchtest, bevor du dich entscheidest, erkunde verschiedene Optionen in den Sammlungen synthetischer Dreadlocks oder lies detailliertere Anleitungen in unserem Dreadlock-Bildungsblog.
Schnelle Checkliste
- Natürlicher Look gewünscht? Wähle eine dünne bis mittlere Dicke und eine moderate Länge
- Markantes Volumen gewünscht? Ziehe DE-Sets und texturierte Styles in Betracht
- Empfindliche Kopfhaut? Wähle leichtere Optionen und vermeide sehr lange Längen
- Lockige Styles sehen kürzer aus als angegeben – bedenke dies